Lieblingsplätze

Raum für Muße

Die Szene

Der Raum für Muße ist unübersehbar ein Lieblingsplatz für Frauen – ein sehr privater Ort zum Lesen, Schreiben, Nachdenken oder Träumen, ausgestattet mit ausgesucht feinen Schreibwaren, schönen Wohnaccessoires und natürlich mit passenden Büchern. Das Weiß und Purpur der Orchideen bestimmt die Grundtöne der Farbwelt, die seltene Pflanze steht aber auch für die Eigenwilligkeit dieser Inszenierung.
Extravagante Kissen (pad home), Notizbücher mit metallischem Glanz (Nuuna) und ein Tischkalender in Kupfer und Gold (Happily Ever Paper) sind besondere Hingucker. Mit edel geprägten Akzenten glänzen aber auch die gerahmten Poster, Karten und Notizbücher von Navucko und die wunderschönen Schreibgeräte von Otto Hutt. Dazu passen auch Hefte von Haferkorn & Sauerbrey und Japanbücher von Carta Pura. Um die feine, zarte Papeterie angemessen zu präsentieren, wurde ein cremefarbener Tischläufer aus hochwertigem Wollfilz (Hey Sign) unterlegt.

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Der Spiegel zeigt eine kleine Auswahl von Postkartenmotiven aus der Serie „Muße“ (Bildreich), auf dem Foto hier durch die Raumspiegelung leider nur schwer zu erkennen. Tatsächlich aber haben die Bildreichkarten erst die Inspiration zu diesem Lieblingsplatz gegeben. Elegante Teelichtbecher und pudrige Pflanztöpfe (beides Bloomingville) runden die Szene ab, der duftige Schal ist von Räder.

Übrigens: Einen weiteren Serviervorschlag für diese Zielgruppe finden Sie HIER
Eine vollständige Produktliste mit allen Lieferanten-Links finden Sie auf den Webseiten der Paperworld

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Bei allen Serviervorschlägen ist zu beachten, dass die Ware z.T. saisonabhängig und ggf. inzwischen nicht mehr lieferbar ist – Inszenieren Sie die Idee einfach neu mit aktuellen Farben und Designs!

Konzept "Lieblingsplätze"

Lieblingsplätze
Was und wo wir einkaufen, ist zunehmend Ausdruck individuellen Lebensstils. Ziel- und Bedarfskäufe werden oft online erledigt, beim Shoppen vor Ort steht das individuelle Einkaufserlebnis im Vordergrund. Emotion und Inspiration sind wichtige Schlagworte. Um jedoch bei einer anspruchsvollen Kundschaft Emotionen – und damit Wünsche – zu wecken, ist es wichtig, Geschmack und Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe möglichst fein zu treffen. Diesen Gedanken greifen die Lieblingsplätze auf, indem sie jeweils eine bestimmte Zielgruppe der Buchhandlung in den Mittelpunkt wechselnder Wareninszenierungen stellen.

Homeoffice_Ansicht Kaffeehaus_ansicht Kuechentisch_ansicht

Inspiriert von der Grundidee eines Concept Store, werden „private“ Lieblings-Leseorte inszeniert: Wohnlich, persönlich und emotional ansprechend – wie aus dem Leben gegriffen. Jede Szene erzählt eine individuelle kleine Homestory, illustriert durch Buchtitel und Produkte, die konsequent für die jeweilige Zielgruppe ausgesucht werden. Dabei ist die Grundausstattung immer dieselbe: Ein neutraler Tisch, ein Designerstuhl, variable Wandborde, ein Kronleuchter. Ein schlichter Buchaufsteller (Thinking gifts) auf dem Tisch stellt jeweils einen Titel plakativ heraus.

Maker's Home_ansicht Musikzimmer_ansicht  Raum_fuer_Musse_ansicht

So wird auf kleiner Fläche und mit überschaubarem Wareneinsatz eine Bühne für starke emotionale Einkaufserlebnisse geschaffen – ohne dass gleich das gesamte Sortiment zum Concept Store umgebaut werden müsste.

Die Lieblingsplätze sind ein Schaufensterkonzept: Um möglichst überzeugend den Eindruck eines privaten Raums entstehen zu lassen, wird auf Stapelpräsentation komplett verzichtet, alles liegt nur ein einziges Mal da. Dazu braucht es einen exponierten Platz am PoS – oder tatsächlich im Schaufenster. Ein begleitender Aktionstisch präsentiert die Ware noch einmal zum Abverkauf.

Kinderzimmer_ansicht Gestaltungsraum_Ansicht Weihnachtswerkstatt_ansicht

Die Lieblingsplätze entstanden im Rahmen der Sonderschau „Mr.Books & Mrs. Paper“ auf der Frankfurter Paperworld 2016