Lieblingsplätze

Kinderzimmer

Die Szene

In diesem Kinderzimmer liest und spielt nicht nur das Kind. Es ist vor allem ein Lieblingsplatz für die Erwachsenen, die hier ihre eigenen Träume träumen, in Bilderbüchern schwelgen oder auch etwas basteln für’s Kind – z.B. hübsche Retro-Schachteln für einen Kaufmannsladen. Bastelbögen für die Schachteln gibt es von life is delicious. Dieses noch ganz junge Freiburger Label liefert auch die attraktiven Drucke inklusive der schlicht-schönen Bildleisten und gibt der Inszenierung damit ihre sonnig-warme Grundstimmung. Auf dieser wonnigen Welle surfen auch die Baumwollaffen (Cape Times) in der Spielzeugkiste von Bloomingville – „Nothing is really lost until your mom can’t find it“, lautet die vollständige Botschaft darauf – wundervoll.

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Das kuschelige gelbe Sternenkissen und eine passende Decke gibt es bei pad home, Geschenkpapier bei Realkonsum. Holzeisenbahn und Holzautos auf dem Bord sind ebenfalls von Bloomingville, auf dem Tisch sind noch Alben und Eintragbücher, Täschchen und kleine Becher von pleased to meet zu sehen. Mit ihren fröhlichen Farben passen auch die Flexbook Notizbücher perfekt in die Szene. Die Memospiele und fast alle Bilderbücher hier kommen übrigens von Magellan, ergänzt wird die Buchauswahl durch Kreativratgeber für Mutter und Kind.
Eine vollständige Produktliste mit Lieferanten-Links zu diesem Serviervorschlag finden Sie auf den Webseiten der Paperworld

Kinderzimmer_ansicht

Bei allen Serviervorschlägen ist zu beachten, dass die Ware z.T. saisonabhängig und ggf. inzwischen nicht mehr lieferbar ist – Inszenieren Sie die Idee einfach neu mit aktuellen Farben und Designs!

Konzept "Lieblingsplätze"

Lieblingsplätze
Was und wo wir einkaufen, ist zunehmend Ausdruck individuellen Lebensstils. Ziel- und Bedarfskäufe werden oft online erledigt, beim Shoppen vor Ort steht das individuelle Einkaufserlebnis im Vordergrund. Emotion und Inspiration sind wichtige Schlagworte. Um jedoch bei einer anspruchsvollen Kundschaft Emotionen – und damit Wünsche – zu wecken, ist es wichtig, Geschmack und Bedürfnisse der jeweiligen Zielgruppe möglichst fein zu treffen. Diesen Gedanken greifen die Lieblingsplätze auf, indem sie jeweils eine bestimmte Zielgruppe der Buchhandlung in den Mittelpunkt wechselnder Wareninszenierungen stellen.

Homeoffice_Ansicht Kaffeehaus_ansicht Kuechentisch_ansicht

Inspiriert von der Grundidee eines Concept Store, werden „private“ Lieblings-Leseorte inszeniert: Wohnlich, persönlich und emotional ansprechend – wie aus dem Leben gegriffen. Jede Szene erzählt eine individuelle kleine Homestory, illustriert durch Buchtitel und Produkte, die konsequent für die jeweilige Zielgruppe ausgesucht werden. Dabei ist die Grundausstattung immer dieselbe: Ein neutraler Tisch, ein Designerstuhl, variable Wandborde, ein Kronleuchter. Ein schlichter Buchaufsteller (Thinking gifts) auf dem Tisch stellt jeweils einen Titel plakativ heraus.

Maker's Home_ansicht Musikzimmer_ansicht  Raum_fuer_Musse_ansicht

So wird auf kleiner Fläche und mit überschaubarem Wareneinsatz eine Bühne für starke emotionale Einkaufserlebnisse geschaffen – ohne dass gleich das gesamte Sortiment zum Concept Store umgebaut werden müsste.

Die Lieblingsplätze sind ein Schaufensterkonzept: Um möglichst überzeugend den Eindruck eines privaten Raums entstehen zu lassen, wird auf Stapelpräsentation komplett verzichtet, alles liegt nur ein einziges Mal da. Dazu braucht es einen exponierten Platz am PoS – oder tatsächlich im Schaufenster. Ein begleitender Aktionstisch präsentiert die Ware noch einmal zum Abverkauf.

Kinderzimmer_ansicht Gestaltungsraum_Ansicht Weihnachtswerkstatt_ansicht

Die Lieblingsplätze entstanden im Rahmen der Sonderschau „Mr.Books & Mrs. Paper“ auf der Frankfurter Paperworld 2016